Verwende für mich:

Femininum

Beispielsätze:

  • Die Lehrerin nimmt sich viel Zeit für Grammatik.
  • Nach Meinung der Expertin ist Gemüse gesund.
  • Ich helfe der Paketbotin mit dem schweren Paket.
  • Der Regen hat die Kurierfahrerin völlig durchnässt.
  • Gestern war die berühmte Schauspielerin auf der Bühne.
Für zugehörige Pronomen siehe „sie/ihr“

Tabelle:

Nominativ N Genitiv G Dativ D Akkusativ A
Artikel bestimmt die der der die
unbestimmt eine einer einer eine
Adjektivdeklination schwach -e -en -en -e
gemischt -e -en -en -e
stark -e -er -er -e

häufige Klassen

Die meisten Substantive lassen sich in unterschiedliche Klassen einteilen, je nach dem wie sie bezüglich Geschlecht verändert werden. Dazu ist es ausreichend, die veränderliche Endung im maskulinen Singular, maskulinen Plural und femininen Singular zu betrachten. Hat eine Form keine zusätzlichen Buchstaben, ist dies mit ∅ (Nullendung) bezeichnet.

–er, –er, –erin
Im Regelfall wird die feminine Form durch das Suffix –in an der maskulinen Form gebildet
Singular
  • N (wer? was?) die Arbeiterin
  • G (wessen?) der Arbeiterin
  • D (wem?) der Arbeiterin
  • A (wen? was?) die Arbeiterin
Plural
  • N (wer? was?) die Arbeiterinnen
  • G (wessen?) der Arbeiterinnen
  • D (wem?) den Arbeiterinnen
  • A (wen? was?) die Arbeiterinnen
–∅, –en, –in
Singular
  • N (wer? was?) die Studentin
  • G (wessen?) der Studentin
  • D (wem?) der Studentin
  • A (wen? was?) die Studentin
Plural
  • N (wer? was?) die Studentinnen
  • G (wessen?) der Studentinnen
  • D (wem?) den Studentinnen
  • A (wen? was?) die Studentinnen
–e, –en, –in
Endet die maskuline Form auf –e, wird dieses getilgt
Singular
  • N (wer? was?) die Expertin
  • G (wessen?) der Expertin
  • D (wem?) der Expertin
  • A (wen? was?) die Expertin
Plural
  • N (wer? was?) die Expertinnen
  • G (wessen?) der Expertinnen
  • D (wem?) den Expertinnen
  • A (wen? was?) die Expertinnen
–∅, –e, –in
Singular
  • N (wer? was?) die Spionin
  • G (wessen?) der Spionin
  • D (wem?) der Spionin
  • A (wen? was?) die Spionin
Plural
  • N (wer? was?) die Spioninnen
  • G (wessen?) der Spioninnen
  • D (wem?) den Spioninnen
  • A (wen? was?) die Spioninnen

umlautende Klassen

Teilweise ändert sich nicht nur die Endung, sondern zusätzlich wandelt sich ein Vokal im Stamm zum Umlaut. Dies ist mit dem Zeichen ¨ notiert.

–∅, –en, ¨–in
Singular
  • N (wer? was?) die Närrin
  • G (wessen?) der Närrin
  • D (wem?) der Närrin
  • A (wen? was?) die Närrin
Plural
  • N (wer? was?) die Närrinnen
  • G (wessen?) der Närrinnen
  • D (wem?) den Närrinnen
  • A (wen? was?) die Närrinnen
–e, –en, ¨–in
Singular
  • N (wer? was?) die Französin
  • G (wessen?) der Französin
  • D (wem?) der Französin
  • A (wen? was?) die Französin
Plural
  • N (wer? was?) die Französinnen
  • G (wessen?) der Französinnen
  • D (wem?) den Französinnen
  • A (wen? was?) die Französinnen
–∅, ¨–e, ¨–in
Singular
  • N (wer? was?) die Köchin
  • G (wessen?) der Köchin
  • D (wem?) der Köchin
  • A (wen? was?) die Köchin
Plural
  • N (wer? was?) die Köchinnen
  • G (wessen?) der Köchinnen
  • D (wem?) den Köchinnen
  • A (wen? was?) die Köchinnen
–er, –ern, ¨–erin
Singular
  • N (wer? was?) die Bäuerin
  • G (wessen?) der Bäuerin
  • D (wem?) der Bäuerin
  • A (wen? was?) die Bäuerin
Plural
  • N (wer? was?) die Bäuerinnen
  • G (wessen?) der Bäuerinnen
  • D (wem?) den Bäuerinnen
  • A (wen? was?) die Bäuerinnen

seltenere Klassen

In einigen Substantivkonventionen führen einzelne Buchstaben vor einer häufigen Endung dazu, dass diese nicht dem Schema einer häufigen Klasse folgen, sondern eine eigene Form bilden. Diese sind hier zusammen mit anderen selteneren Klassen aufgeführt.

–erer, –erer, –erin
Endet der maskuline Singular auf –erer, wird ein –er getilgt
Singular
  • N (wer? was?) die Wanderin
  • G (wessen?) der Wanderin
  • D (wem?) der Wanderin
  • A (wen? was?) die Wanderin
Plural
  • N (wer? was?) die Wanderinnen
  • G (wessen?) der Wanderinnen
  • D (wem?) den Wanderinnen
  • A (wen? was?) die Wanderinnen
–ier, –ier, –ierin
Singular
  • N (wer? was?) die Spanierin
  • G (wessen?) der Spanierin
  • D (wem?) der Spanierin
  • A (wen? was?) die Spanierin
Plural
  • N (wer? was?) die Spanierinnen
  • G (wessen?) der Spanierinnen
  • D (wem?) den Spanierinnen
  • A (wen? was?) die Spanierinnen
–yer, –yer, –yerin
Singular
  • N (wer? was?) die Bayerin
  • G (wessen?) der Bayerin
  • D (wem?) der Bayerin
  • A (wen? was?) die Bayerin
Plural
  • N (wer? was?) die Bayerinnen
  • G (wessen?) der Bayerinnen
  • D (wem?) den Bayerinnen
  • A (wen? was?) die Bayerinnen
–∅, –s, –in
Singular
  • N (wer? was?) die Chefin
  • G (wessen?) der Chefin
  • D (wem?) der Chefin
  • A (wen? was?) die Chefin
Plural
  • N (wer? was?) die Chefinnen
  • G (wessen?) der Chefinnen
  • D (wem?) den Chefinnen
  • A (wen? was?) die Chefinnen
–∅, –∅, –in
Singular
  • N (wer? was?) die Enkelin
  • G (wessen?) der Enkelin
  • D (wem?) der Enkelin
  • A (wen? was?) die Enkelin
Plural
  • N (wer? was?) die Enkelinnen
  • G (wessen?) der Enkelinnen
  • D (wem?) den Enkelinnen
  • A (wen? was?) die Enkelinnen
–er, –er, –e
Im Ausnahmefall ist die feminine Form kürzer als die maskuline, sodass es keinen feminisierenden Suffix gibt
Singular
  • N (wer? was?) die Hexe
  • G (wessen?) der Hexe
  • D (wem?) der Hexe
  • A (wen? was?) die Hexe
Plural
  • N (wer? was?) die Hexen
  • G (wessen?) der Hexen
  • D (wem?) den Hexen
  • A (wen? was?) die Hexen
–i, –is, –in
Singular
  • N (wer? was?) die Isrealin
  • G (wessen?) der Isrealin
  • D (wem?) der Isrealin
  • A (wen? was?) die Isrealin
Plural
  • N (wer? was?) die Isrealinnen
  • G (wessen?) der Isrealinnen
  • D (wem?) den Isrealinnen
  • A (wen? was?) die Isrealinnen
–o, –os, –a
Bei einigen fremdsprachlichen Wörtern ist entsprechend der romanischen Grammatik der feminine Suffix –a
Singular
  • N (wer? was?) die Ballerina
  • G (wessen?) der Ballerina
  • D (wem?) der Ballerina
  • A (wen? was?) die Ballerina
Plural
  • N (wer? was?) die Ballerinas
  • G (wessen?) der Ballerinas
  • D (wem?) den Ballerinas
  • A (wen? was?) die Ballerinas
  • Binäre Formen

    Es ist wichtig zu betonen, dass Genus und Geschlecht unterschiedliche Konzepte sind. Maskuline Wörter sind nicht zwingend „männlich“ und feminine nicht zwingend „weiblich“.

    • Maskulinum Normativ
      ⋅ der Arbeiter ⁖ die Arbeiter
    • Femininum Normativ
      ⋅ die Arbeiterin ⁖ die Arbeiterinnen